Schriftstellerin, Publizistin, Slawistin und interkulturelle Vermittlerin

 

 

Aktuell:

Hermann Kesten Preis 2021

Das PEN-Zentrum Deutschland e.V. verleiht den Hermann Kesten-Preis 2021 an 

Irena Brežná und ehrt damit eine Schriftstellerin und mutige Journalistin, die in ihren Essays, Reportagen und Erzählungen den von der Welt Vergessenen, den Verfolgten, Inhaftierten und Exilierten eine Stimme gibt. Die Autorin, eine Sprachwanderin und Weltengängerin, versteht das Schreiben immer als zugleich poetischen wie politischen Akt gegen Gewalt, Willkür und für die Menschenrechte. Ihr moralischer Kompass orientiert sich an der Freiheit des Wortes ganz im Sinne der Charta des Internationen PEN.

Denis Yücel, Präsident, Heinrich Peuckmann, Generalsekretär

Die Preisverleihung fand am 18. November 2021 im Staatstheater in Darmstadt statt.

Gespräch zum H.Kesten Preis im Hessischen Rundfunk

Deutschlandfunk berichtet über den Kesten-Preis

Interview im SWR zum Kesten-Preis

Artikel in Deutscher Welle zum Kesten-Preis

Artikel in Hindustan Times

Kulturpreis des Kantons Basel-Stadt 2021

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt verleiht den Kulturpreis der Stadt Basel für das Jahr 2021 an die Autorin Irena Brežná 

Er würdigt damit ihr literarisches und journalistisches Werk und ihr Engagement für Menschenrechte. Die Verschränkung von Leben und Schreiben, die Reflexion über das Verhältnis zu Sprache und Fremdheitserfahrung machen das Besondere ihres Werkes aus. Dafür setzt sie sich aktiv als Übersetzerin und Vermittlerin ihrer Themen an die jüngere Generation ein.

Irena Brežnás vielfach übersetztes und ausgezeichnetes literarisches Wirken und ihr umfassendes kulturelles Engagement sollen mit dem Kulturpreis 2021 der Stadt Basel die gebührende Anerkennung erhalten.

Im Namen des Regierungsrates des Kantons Basel-Stadt: 

Beat Jans, der Präsident, die Staatsschreiberin Barbara Schüfbach

Die Preisverleihung fand am 1. November 2021 im Rathaus in Basel statt.

Dankesrede an der Basler Kulturpreisverleihung.jpg
Basler Kulturpreis- Dankesrede.jpg

Fotos Jan Geerk

Festrede am Tag der Deutschen Einheit

in Osnabrück in der Reihe "Europa sieht Deutschland"

Angebot: Workshops an Schweizer Gymnasien "Dialekt oder/und Hochdeutsch" - auf der Grundlage von neuen unveröffentlichten Texten zum Sprachbewusstsein in der Deutschen Schweiz
Letztes Buch: Eine Zeitreise durch ein halbes Jahrhundert von 1968 bis 2018  "Wie ich auf die Welt kam, In der Sprache zu Hause", Rotpunktverlag, 2018 Zürich
Pressestimmen:
  • Irena Brežná ist die stille, doch unverzichtbare literarische Chronistin eines menschenrechts-orientierten Europa, das der Schäbigkeit und der historischen Amnesie zu widerstehen versucht. Deutschlandfunk Kultur

 

  • «Wie ich auf die Welt kam» zeigt, was sich aus einem Leben machen lässt, wenn Freiheit etwas gilt.​NZZ am Sonntag​

 

Radiointerview im SRF HörPunkt "Fremdheimisch"

"Wie ich auf die Welt kam" erschien auf Arabisch in Kairo im Verlag Al-Turjman:

Übersetzungen meiner Bücher in zwölf Sprachen


Kürzlich erschienen: Tschechische Übersetzung des Romans Die undankbare Fremde


Rezension zur tschechischen Ausgabe auf Französisch



Ende 2022 erscheint "Die undankbare Fremde" auf Englisch im Seagull Verlag mit Sitz in Calcutta, London und New York und auf Arabisch bei Sefsafa in Kairo

Der Roman "Die beste aller Welten" erscheint im Frühling 2022 auf Ungarisch in Bratislava und auf Arabisch in Kairo

Wie ich auf die Welt kam

Das neue Buch "Wie ich auf die Welt kam - In der Sprache zu Hause" ist beim Rotpunktverlag in Zürich erschienen. Eine Zeitreise von 1968 über das Wendejahr 1989 bis 2018. Darin erzählt Irena Brežná in zahlreichen Essays und Reportagen von  ihrer Flucht in die Schweiz 1968, von dem Dasein als Einwanderin und dem heutigen Umgang mit Migration, von ihrer Arbeit als Kriegsreporterin, dem Treffen mit Friedrich Dürrenmatt oder dem Dissidenten Viktor Fainberg sowie von ihrem engagierten Schreiben und der Sprache als Haltung zur Welt. 
 

Die undankbare Fremde

 

Schweizer Literaturpreis 2012
 

"Fremdsein als Heimat – zu dieser inspirierenden Formel gelangt Irena Brežnás temperamentvolle Erzählerin ganz am Schluss. Eine Erzählerin mit zwei Stimmen: Die eine gehört der Vergangenheit des jungen Mädchens, das aus der Tschechoslowakei in die Schweiz kam und gleichzeitig von der Kindheit in die Adoleszenz trat; die andere der Gegenwart einer Dolmetscherin, welche den Behörden heutige Migrantenschicksale übersetzt und für die Leserschaft dieses Buch in poetische Prosa giesst. Das Exil als paradoxe Metapher, wie durch eine Lupe gesehen, todernst, hochkomisch, tiefenscharf und berührend."

 
Aus der Preisbegründung der Literaturjury, Bern 2012

BÜCHER

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