Autorin
Vielfach ausgezeichnete deutschsprachige Journalistin, Schriftstellerin und Publizistin mit eigener Exilerfahrung, von der Ausbildung her Slawistin und Psychologin, ehemals Kriegsreporterin, engagiert sich ebenfalls als Menschenrechtlerin und interkulturelle Vermittlerin.
Stammt aus der Slowakei und lebt seit 1968 in der Schweiz.
«Irena Brežná ist eine der wichtigsten osteuropäischen literarischen Stimmen.» Schweizer Radio DRS
«Irena Brežná ist die stille, doch unverzichtbare literarische Chronistin eines menschenrechts-orientierten Europa, das der Schäbigkeit und der historischen Amnesie zu widerstehen versucht.» Deutschlandfunk Kultur
Irena Brežná, geboren 1950 in Bratislava, der ehemaligen Tschechoslowakei. Nach der Niederschlagung des «Prager Frühlings» durch die Sowjetunion 1968 Emigration in die Schweiz. Studium an der Universität in Basel. Sprachwechsel.
Journalistin für verschiedene deutschsprachige Medien, Schriftstellerin, Slawistin, Dolmetscherin, Psychologin, Kriegsreporterin, Menschenrechtlerin. Zehn Bücher: Publizistik, Essays, Erzählungen und vier Romane. Übersetzungen in dreizehn Sprachen.
Zahlreiche Auszeichnungen für Literatur, Publizistik und Engagement für Menschenrechte in Deutschland, in der Schweiz und Slowakei, u.a. Theodor-Wolff-Preis 2002 für eine Kriegsreportage aus Tschetschenien, 2012 Schweizer Literaturpreis für den Roman Die undankbare Fremde, 2021 Hermann-Kesten-Preis des PEN-Zentrums Deutschland für das Engagement für politisch Verfolgte und im selben Jahr der Kulturpreis der Stadt Basel. 2022 staatliche Auszeichnung von der slowakischen Präsidentin.
Sie ist Mutter von zwei Söhnen und lebt in Basel. Zuletzt erschien der Sammelband mit Essays und literarischen Reportagen Wie ich auf die Welt kam, In der Sprache zu Hause.
2021 · PEN-Zentrum Deutschland
Für außergewöhnliche Solidarität mit verfolgten und bedrohten Autorinnen und Autoren weltweit.
2021 · Kanton Basel Stadt
Für ihr literarisches Lebenswerk und ihren unermüdlichen Einsatz für Menschenrechte und politisch Verfolgte.
2022 · Slowakische Republik
Staatliche Auszeichnung für herausragende Verdienste im Bereich Kultur und Literatur.
«Irena Brežná gehört zu den wichtigsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Ihr Werk verbindet literarische Qualität mit politischer Leidenschaft.»
— Neue Zürcher Zeitung«Ihre radikale Subjektivität und Autobiografik erweisen sich als bester Ansatz zum Verstehen von Gesellschaften, die sich im Umbruch befinden.»
— Marko Martin, Deutschlandradio Berlin«Sie nimmt Schönheit und Würde wahr, wo westlicher Konsum nur Mangel sieht.»
— Karl-Markus Gauß, Süddeutsche Zeitung«Eine Autorin, die mit ihrer Sprache Grenzen überschreitet – geographisch, politisch, emotional.»
— Süddeutsche Zeitung«Literarische Reportagen von beachtlichem Rang – ihr Engagement gilt den Unbeachteten und Vergessenen.»
— Andreas Oplatka, Neue Zürcher Zeitung«Das beste verfügbare Buch über die Tschetschenen – man entwickelt hohe Achtung statt bloßem Mitleid für die Widerstandskraft der Frauen.»
— Pogrom Magazine
Allschwilerstraße 103
4055 Basel, Schweiz
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Irena Brežná · Basel, Schweiz
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